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Umwelt
Hundekot hat im Kompost nichts verloren – und „bioabbaubare“ Kotbeutel ändern daran rein gar nichts. Hundekot darf nicht kompostiert werden – weder im heimischen Komposthaufen noch in industriellen Biogasanlagen oder Kompostieranlagen.
Warum? Weil er potenziell Krankheitserreger, Parasiten (z. B. Würmer wie Toxocara) und Bakterien enthält, die für Menschen, Tiere und die Landwirtschaft gefährlich werden können. Deshalb muss er mit dem Restmüll entsorgt und verbrannt werden. Hundekotbeutel aus Maisstärke, PLA oder ‚kompostierbar‘ deklarierten Materialien sind keine nachhaltige Lösung – im Gegenteil: Sie bieten in der Praxis oft nicht die erhofften Vorteile. Die Beutel kommen sowieso nie in den Kompost – weder privat noch industriell. Viele Kompostieranlagen filtern sie sogar aktiv heraus, weil sie den Prozess stören.
Stattdessen suggeriert das „Bio“-Label vielen Hundehaltern fälschlicherweise: „Dann darf ich ihn auch in die Biotonne werfen – oder ihn sogar einfach liegen lassen?“ Das führt häufiger zu Falschentsorgung und damit zu mehr Verschmutzung statt weniger.
Zur Stabilisierung und Einfärbung der Produkte werden dem Granulat weitere Stoffe zugesetzt. Aufgrund dieser Zusätze wäre die Angabe „100%“ eine klare Lüge.
Das Umweltzeichen „Blauer Engel“ garantiert einen Recyclinganteil von mindestens 80 %. Unsere Blauer-Engel-zertifizierten Recycle PURE Beutel haben einen Recycling-Anteil von 92 bis 96 %, je nach Produktionsbedingungen.
Trotz modernster Recyclinganlagen ist es nicht möglich, alle Fremdstoffe aus der Folie zu entfernen. An diesen sichtbaren und spürbaren Fremdstoffen erkennt der Endverbraucher pures Recycling sehr leicht.
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